Digitale Transformation Pyramide

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Jede Transformation braucht eine klare Vision und eine angepasst Strategie, welche die Möglichkeiten und Chancen eines derartigen Change angemessen berücksichtig. Wesentliche Elemente, die dabei adressiert und geklärt werden müssen, sind u.a. Kundenwerte und Kundenbedürfnisse, Ausgestaltung des Business Modells, Entscheide über Syteme und Plattformen etc.

Bei der Umetzung gilt es zwei Sichtweisen zu berücksichtigen:

Basis jeder Digitalen Transformation ist eineangepasste, leistungsfähige IT Systemarchitektur, welche die notwendigen technischen Möglichkeiten schafft.

Last but not least muss die Digitale Transformation des Unternehmens, des Business von der Unternehmensleitung initiiert, unterstützt und geführt werden. Viele, wenn nicht sogar die meisten (hoffnungsvollen) Ansätze scheitern genau an diesem Punkt. Zu neu und mit zu vielen Risiken behaftet ist diese Herausforderung! Das Management eines Unternehmens ist auf allen Stufen gefordert.

Quelle: https://www.niklausblaserinside.ch/digitale-business-transformation.html

Digitale Disruption

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Unter Digital Disruption versteht man die Entwicklung, bei der bestehende Dienstleistungen, Produkte oder Geschäftsmodelle in bestimmten Märkten durch eine digitale Innovation abgelöst und so verdrängt werden. Disruptive Innovationen sorgen für eine komplette Umstrukturierung der betroffenen Märkte und sind meist deshalb so erfolgreich, weil sie für den Kunden einen grösseren Vorteil bieten als bekannte, traditionelle Produkte und Services.

Digital Disruption bedeutet, dass digitale Innovationen auf den Markt drängen und diese vereinfachte, schnellere und/oder effektivere Lösungen anbieten. Damit Unternehmen profitieren, anstatt verdrängt zu werden, sollten Firmen konstant analysieren, wie digitale Technologien die bestehenden Branchen und Produkte verändern. Unternehmen können lernen, wie sie auf diese Entwicklungen reagieren sollten. Strukturelle Veränderungen, Offenheit für Neuerungen und Freiraum schaffen für eigene Innovationen sind dabei nur einige der möglichen Schritte  (s.a. Grafik rechts).

Beispiele erfolgreicher disruptiver Innovationen zeigen, was das Entscheidende ist: Sie alle bieten dem Kunden einen ganz neuen Vorteil, beispielsweise günstigere Preise oder eine effizientere und komfortablere Nutzung.

Quelle: https://www.gartner.com/smarterwithgartner/how-to-deal-with-digital-disruption

Robotic Process Automation

Robotic Process Automation - Was ist RPA?

RPA - zu Deutsch etwa robotergesteuerte Prozessautomatisierung – ist eine Softwaretechnologie, die aus der klassischen Prozessautomatisierung entstanden ist. RPA basiert auf dem Einsatz von programmierbaren Softwarerobotern, sogenannten “Bots”. Diese Bots können täglich anfallende Routinetätigkeiten automatisch bearbeiten, wodurch Mitarbeiter im Unternehmen dauerhaft entlastet werden. Folglich lassen sich viele Geschäftsprozesse nachhaltig optimieren und die gesamtbetriebliche Effizienz kann gesteigert werden. In Bezug auf die Bereitstellung von Softwarerobotern wird oftmals auch von Robots as a Service (RaaS) gesprochen.

Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete der Bots reichen von einfachen Datenabfragen und Formulareingaben bis zu komplexen Tätigkeiten wie dem Bedienen von elektronischen Systemen. Tendenziell können alle standardisierten Prozesse, die einem festen Regelwerk folgen und nach einem bestimmten Muster ablaufen, von Bots übernommen und schnell fehlerfrei ausgeführt werden. Da es sich dabei oftmals um Kernprozesse mit großen Datenmengen bspw. in der Buchhaltung, der Mitarbeiterverwaltung oder im IT Service Management handelt, ist der potenzielle Rationalisierungseffekt durch RPA enorm.

Für die Ausführung ihrer Tätigkeiten benötigen die Roboter Regeln und Vorgaben. Die entsprechenden Arbeitsanweisungen werden entweder im Vorfeld programmiert oder während der Aufgabenbearbeitung selbst mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und Methoden des Machine Learning dynamisch entwickelt. Auf diese Weise sind die Bots dann z.T. auch in der Lage, flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren und in Ausnahmefällen eigene Entscheidungen zu treffen.

Anwendung

Die Implementierung von RPA-Software in ein bestehendes System ist vergleichsweise unkompliziert: Die Bots sind nicht Teil der zugrundeliegenden IT-Infrastruktur, sondern werden als Programm von virtuellen Maschinen ausgeführt. Dementsprechend müssen andere Anwendungen nicht verändert und auch keine neue Anwendungsschnittstelle (APIs) programmiert werden. Stattdessen lassen sich die Softwareroboter an jede Schnittstelle und beliebige Workflows anpassen. Dort imitieren die Bots dann das Verhalten menschlicher Anwender und ahmen Eingaben in die Benutzeroberfläche an einem virtuellen Arbeitsplatz nach. So können die Softwareroboter anwendungsübergreifende Aktivitäten im ERP-System ausführen und ihre menschlichen Mitarbeiter entlasten.

Merkmale

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Quelle: Robotic Process Automation (RPA) - Definition & Beispiele | mindsquare

Reifegradmodell der digitalen Transformation